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Nor Getik

In den Zeiten, als Gesetzlosigkeit im ganzen Land herrschte, trat Mechitar Bezbarodni, ein Priester als ein leuchtendes Beispiel für moralische Reinheit und Gelassenheit auf. Mechitar war ein ehrlicher und gut ausgebildeter Mensch. Er wurde oft von armenischen Fürsten eingeladen.  Katholikos des kaukasischen Albanien mochte den Priester nicht, deshalb ging Mechitar fort und lebte im alten Kloster Getik. Schnell entwickelte sich Mkhitar unter Einfluss von Mechitar das Kloster zu einem geistigen Zentrum.

Mkhitar war so berühmt, dass viele Theologen und Philosophen aus fernen Ländern ihn besuchten.

Einmal dachte Mechitar, dass es die richtige Zeit war sich mit Gott zu treffen. In dieser  Nacht erschien ihm ein Engel und sagte: „Hör gut zu, Mechitar! In den kommenden sieben Jahren wird es eine ertragreiche Ernte geben. In den darauf folgenden weiteren sieben Jahren jedoch wird Dürre herrschen. Klar im Kopf dachte sich Mkhitar, dass Engel nicht lügen konnte und informierte seine Klosterbrüder.

Sieben Jahre lang sammelten sie im Kloster Korn. Dann zerstörte Dauerregen die Pflanzen und vernichtete die Ernte. Mechitar lies einen runden Kump, auch als “gosch” bekannt bauen. Damit teilte er das Korn zwischen Bewohnern sieben Jahre lang, bis die Dürre überstanden war. Durch den runden Kumo wurde dieser Bereich als Ghosh bekannt, und das Kloster – Goshavanq.